Monatsarchiv für April 2011

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Ein Blog, der die Wahrheit humorvoll aufzeigt!

Gestern bin ich über Facebook auf einen sehr guten Blog aufmerksam geworden, dieser beschäftigt sich größtenteils mit aktuellen Themen, aber anstatt diese in Wörter zu umschreiben, nutzt er einfache Diagramme. (Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte.) Diese Grafiken sind zwar nicht immer all zu Ernst zu nehmen, aber ein Funken Wahrheit steckt trotzdem in vielen, oder noch besser gesagt: In vielen Diagrammen entspricht die Darstellung auch meinen persönlichen Erfahrungen. Sehr humorvoll und daher lohnt es sich auf jeden Fall mal rein zuschauen.

Meine persönlichen Favoriten im April habe ich mal hier zusammengetragen:

  1. Wann kommt der Postbote?
  2. Nachrichten am Fr. den 29.04.2011
  3. Was ich Ostern entdeckt habe?
  4. “Ich bin unterwegs!”
  5. Meine Jogging-Gedanken

Geschrieben von Ich am 30. April 2011
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Goldene Türme wachsen nicht endlos – oder: doch?

Am Anfang waren die Jäger und Sammler. Sie konnten nur das essen, was sie finden und jagen konnten. Wenn es genug gab, wuchs die Bevölkerung. Wenn es zu wenig gab schrumpfte sie. Das ist das allgegenwärtige Gleichgewicht in der Natur, im Universum und auch sonst überall (meist erkennt man es nur nicht, es ist aber so allgegenwärtig wie Gott und seine ‘unergründbaren’ Wege). Der Mensch ist nun aber ein widerwilliges Tier und akzeptiert den Lauf des Lebens nicht wie er ist, sondern will wie immer mehr. Also fängt er an, statt sich seiner Umwelt anzupassen, seine Umwelt sich anzupassen. 

Das führt zu einer anderen Gewichtung auf der einen Seite der Waage, folgerichtig nun eben auch auf eine andere der anderen (der Klimawandel ist auch so ein Gewicht). Nun wächst die Bevölkerung über das Gleichgewicht haltende Maß und entwickelt eine moderne Zivilisation in der das Ungleichgewicht auf unserer Seite als natürlich selbstverständlich ist und wir uns wundern, dass sich auf der anderen Seite was bewegt. Im Moment hier nicht mehr dazu.

Da die Bevölkerung stets wächst und dies auch weiterhin wird, da jeder Mensch stets nach mehr strebt, wird das Gewicht – das Nehmen auf unserer Seite immer größer. Das ist OK so, denn da alles immer im Gleichgewicht liegt, gibt es auf der Gegenseite auch eine Reaktion. Sich darüber zu wundern ist naiv, etwas dagegen unternehmen zu wollen aussichtslos. Das Wachstum auf unserer Seite wird also mindestens für unsere Lebenszeit weiter anhalten. Mit Wachstum meine ich nicht nur die Bevölkerung, sondern Hand in Hand gehend damit auch unsere Wirtschaftsleistung. Wie soll es auch anders sein? Nun zum eigentlichen Kernpunkt:

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 30. April 2011
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Schiebst Du noch oder lebst Du schon?

Ein weiteres äußerst natürliches Verhalten besteht darin, unangenehme Dinge zu verschieben – manchen gefällt das Wort ‘verdrängen’ besser. Warum? Klar: keine Lust. Warum nicht? Ferner klar: weil es Sinn macht. Diesen Sinn will ich hier her bringen, damit es nicht mehr nur in der Ferne klar ist, denn hinterher ist man immer schlauer.

Wenn ich eine Rechnung bekomme, verschlechtert sich meine Laune fast immer (I). Diese Rechnung lege ich dann zu den anderen nicht bezahlten auf den Stapel. Das senkt mein Befinden ein weiteres Mal etwas (II). Jedes Mal wenn ich diesen Stapel sehe, nochmals (klar, ich kann ihn in eine Schublade stecken. Das wäre aber noch gefährlicher <- kommt übrigens vom deutschen Wort ‘Gefahr’)(III). Eines Tages kommt dann die Zahlungserinnerung mit Aufschlag (IV). Sollte ich immer noch stur sein, kommt eine Mahnung (V). Wenn ich dann überweise, bin ich schon bei (VI). Das multipliziert mit den durchschnittlich zwei Rechnungen pro Monat und dem durchschnittlichen ‘Aufbewahren’ offener Rechnungen (man könnte sie ja mal brauchen ,-) ergibt pi mal Daumen mehr als zwanzig römische Zahlen die meine Stimmung einem Grenzwert von null nähern. Weil das nie aufhört, bleibt meine Stimmung dann auch da. Was das für Folgen hat, folgt ein ander’ mal. Ich jedoch habe die Schnauze voll vom mich ärgern, also setze ich mich hin und bezahle den ganzen Stapel. Das führt dazu, das ich das Geld, das ich ohnehin dafür vom Konto abbuchen muss, nicht mehr habe (witzigerweise dann auch nicht mehr für etwas anderes ausgeben kann). Der positive Aspekt ist das gute Gefühl das ich danach habe. Und das Nichtvorhandensein des negativen Pendants. Dieser Zustand gefiel mir so gut, dass ich beschloss jede Rechnung sofort zu überweisen – oder noch besser: einziehen lasse. Seit diesem Tage haben sich auf Dauer drei Dinge geändert:

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 26. April 2011
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“Aber was, wenn doch…”

Diesen Gedanken haben wir alle hin und wieder. Manche mehr, manche weniger. Die Ursache liegt ganz einfach darin, dass Menschen Angst vor dem haben, was sie nicht kennen. Das ist auch der Samen für Vorurteile und Gerüchte. Deshalb – und nur deshalb – bekriegen sich Menschen. Weil sie nicht wissen wie es Anderen geht und befürchten es könnte ihnen besser gehen als einem selbst. Hier weiter zu denken sprengt den Rahmen – im Moment. Worauf ich eigentlich in diesem Artikel hinaus will, sind die allseits beliebten und sich immer größerer Popularität erfreuender ‘Verschwörungstheorien’. Letztere funktionieren nur auf Grund der anfangs beschriebenen und in jedem Menschen tief verankerten Unsicherheit gegenüber dem Unbekannten (FBI, CIA, al-Qaida, UFOs, andere Länder, andere Regierungen, andere Firmen, andere Sportvereine, andere Dörfer, andere Nachbarn, andere Familienmitglieder). Sobald eine Unsicherheit vorhanden ist, kann sich ganz schnell Angst daraus entwickeln. Also sucht man sich Gleichgesinnte um nicht alleine gegen den ‘Feind’ oder das ‘Böse’ da zu stehen. Schnell beginnt die Hexenjagd (im wahrsten Sinne des Wortes).

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 25. April 2011
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Steve Jobs Stanford University

Ich habe vor einiger Zeit die beschriebene Rede gesehen (youtube) und war sehr beeindruckt von ihr, obwohl ich alles andere als ein Apple-Fan bin. Ich wollte einige Passagen selbst frei übersetzen und habe online nach der Rede in Textform gesucht. Fast sofort habe ich dann diesen Eintrag gefunden. Um es einfacher zu machen und meinen Vorschreiber zu ehren, gibt ‘s hier nun den Link auf seinen Blog:

Steve Jobs Rede frei in das Deutsche übersetzt von ‘humanity’

Es ist zwar lang, lohnt sich aber unbedingt. Wer gut englisch versteht, kann sich einfach auch nur das Video ansehen. Hört/lest gut zu!

Geschrieben von mein Mitbewohner am 21. April 2011
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Morgen ist heute gestern

Es liest sich viel über “im Hier und jetzt” leben. Ich dachte auch immer zu wissen was das bedeutet. Jetzt habe ich gelernt, dass es nicht bedeutet zu wissen, sondern zu leben. 80 Prozent aller Menschen leben in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Will heißen sie hängen in ihrer eigenen Vergangenheit fest (“früher war alles besser”, “damals in der Schule”" et cetera) oder befinden sich ständig in ihrer Zukunft (“was ist wenn ich meinen Arbeitsplatz verliere”, “ohne mein Auto kann ich nicht leben”, “wenn ich erst Mal die neue Wohnung habe, dann” und so weiter). Im “Hier und Jetzt” zu leben bedeutet den Moment und den Ort in dem man sich befindet zu leben. Wenn wir genauer darüber nachdenken, fällt uns dann auf, das in diesem Moment eigentlich alles gut ist. Wir haben keine körperlichen Leiden, sitzen im Trockenen, haben keinen Hunger, es explodieren keine Bomben und es ist irrelevant wie viel Geld ich in Zukunft verdienen werde oder wie viele Rechnungen ich noch bezahlen muss. Und das Beste: ich habe das Internet und somit mehr Möglichkeiten als 110 Milliarden Menschen (in etwa die Zahl aller Menschen die jemals geboren wurden) vor mir.

Genießt den Moment und versucht zu hören was Euer Inneres genau in diesem Moment will. (Sollte es das neue Auto sein, überlegt Euch ob ihr nicht schon wieder in der Zukunft seid und vor allem: wenn das Auto Gegenwart wird, wie lange kannst Du den Moment genießen es anzusehen, einzusteigen, zu fahren, zu tanken, im Stau zu stehen, Reparaturen und Strafzettel zu bezahlen? Es wird Dir genau so wie mit den meisten anderen Dingen im Leben gehen: Du gewöhnst Dich daran.) Mehr geht immer und ist ein Fass ohne Boden. Also kann ich mein Leben lang der Karotte vor meiner Nase hinter her laufen oder einen Weg finden, der nachhaltiger ist. Für mich habe ich heraus gefunden, dass das nur geht wenn ich jetzt im Moment genieße, hier zu sitzen, Kaffee zu trinken und zu schreiben. Ich bin glücklich.

Geschrieben von mein Mitbewohner am 20. April 2011
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W & Y

Warum w & y? Warum n & das große M? Weil’s uns einfach nicht mehr gefallen hat. Seit Jahren immer das gleiche. Immer und immer wieder – das bedurf einer Änderung.

Hin und wieder passiert es uns allen, dass wir mit unser Handschrift unzufriedener sind als sonst. Wie zum Beispiel während einer Vorlesung Analysis fällt uns auf, dass das ‘y’ immer mehr wie ein ‘x’ aussieht – was in dieser Situation zu erheblichen Selbstzweifeln führen kann. Nicht, dass das Verständnis für diese Art der Kunst ohnehin selten zu finden ist. Versucht man es dennoch und verliest ein y als ein x, kann man das Zeuch (2.) gleich bleiben lassen und lieber draußen die Sonne genießen.

Abhilfe bringt da, sich bei Anderen die Ypsilone anzusehen, diese kurz auf dem nächst gelegenen Papier zu Üben und dann einfach ohne Gebühren zu plagiieren.

Geschrieben von Ich und mein Mitbewohner am 19. April 2011
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Wir rufen den Blog aus!

Guten Tag,

wir wissen nicht warum wir hier sind oder wie lange wir hier sind. Aber wir wissen wo wir sind. Und das ist gut so. Da Ihr jetzt auch hier seid und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch nicht wisst warum oder wie lange das so sein wird, gibt ‘s jetzt Mal schnell was auf die Augen:

Wir sind Ich und mein Mitbewohner. Jeder von uns (alle beide!) kann hier alleine oder zusammenschreiben worüber er will, wann er will und so viel er will. Die Inhalte variieren deshalb mehr oder weniger stark in Inhalten je nach Interesse. Deshalb kommentiert was das Zeuch (1.) hält.

Geschrieben von Ich und mein Mitbewohner am 19. April 2011
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