Monatsarchiv für November 2011

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Tu was man Dir sagt!

Eine Studie in den 30ern hat ergeben, dass 85% der Arbeiter und Angestellten, unabhängig davon, welche politische Einstellung sie haben, sich lieber einer Autorität unterordnen, als ihre Meinung und ihr Verhalten anders als die anderen zu vertreten. Es hat sich sogar gezeigt, dass Menschen die bis dahin in patriarchalischen Strukturen lebten (der Vater als wirtschaftlicher Versorger und Autorität), dies aber aufgrund von Wirtschaftskrise und gesellschaftlichen Umwälzungen nicht mehr konnten, sich eher einer anderen Autorität unterordneten oder angehörten (Kirche, Partei, Verein et cetera), als ihr Leben in Freiheit und Selbstverantwortung zu leben.

Ich kenne keine aktuelleren Studien zu diesem Thema (das heißt nicht, dass es sie nicht gibt, sondern wesentlich wahrscheinlicher, dass ich nicht viel kenne), aber da Menschen sich vom Wesen her nicht stark verändern (~t haben) und sich dieses Phänomen milliardenfach überall wider spiegelt, gehe ich davon aus, dass die Verteilung immer noch ähnlich ist. (Sollte ich irren, habe ich Grund für mehr Hoffnung; hoffentlich irre ich).

Mir stellte sich also heute folgende Frage: warum ist das so?

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 14. November 2011
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Route nach “Zufrieden”; Navigation starten?

Ein Comedian erzählt folgenden Witz:

Der Führer macht seinen Schein. Der Prüfer weist an, er solle nun links abbiegen. Herr Hitler weigert sich, er biege niemals nach links. Daraufhin soll er umdrehen. Er weigert sich erneut, er kehre niemals um. Auf die Frage, wie er denn je seinen Führerschein bekommen möchte, antwortet er: “Ich werde Straßen bauen, auf denen man niemals links abbiegen und niemals umkehren kann.”

Mir ist heute aufgefallen, dass viele Menschen sich genau gleich verhalten. Mir ist es unter anderem aufgefallen, weil ich mich selbst bis vor kurzem mein ganzes Leben lang so verhalten habe.

Ich wusste nie mit Sicherheit wo ich hin wollte. Ich wusste mehr, was ich nicht oder sogar auf keinen Fall wollte. Zum Beispiel wusste ich mit Sicherheit, dass ich niemals einen Beruf ausüben möchte, bei dem immer alles gleich bleibt (30 Jahre lang in die selbe Firma, die selbe Arbeit verrichten). Wer dieses Gefühl kennt, darf weiter lesen. Wer nicht, auch.

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 9. November 2011
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Schöne neue Welt

Aldous Huxley hat dieses Werk bereits 1932 veröffentlicht. Für geschichtlich Uninteressierte hierzu noch kurz ein paar Anmerkungen:

Das war bevor Hitler in Deutschland an die Macht kam, vor dem zweiten Weltkrieg und dem Holocaust, vor dem Kalten Krieg zwischen dem Westen (USA+) und dem Osten (Sowjetunion+), vor welweiter Verbreitung des Kapitalismus/freier Marktwirtschaft, vor Verbreitung des Fernsehens.

Er beschreibt darin eine zukünftige Erde, in der nach Krieg mit katastrophalen Folgen eine Weltgesellschaft (-regierung) gegründet wurde in der alles seine Ordung hat um Stabilität und Frieden langfristig zu sichern. Diese Welt möchte ich zusammenfassend beschreiben:

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 6. November 2011
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