Monatsarchiv für Juni 2012

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“Wer das Geld hat, hat die Macht. Und wer die Macht hat, hat das Recht.”

(Rio Reiser, “Der Kampf geht weiter“)

Für uns bedeutet Geld, dass wir damit alles anstellen können, worauf wir Lust haben. Und wir haben Lust auf viele Dinge (Tendenz: steigend), die wir aber meistens nicht erleben können, weil zu wenig Geld da ist (Tendenz: steigend). Also scheint der Universalschlüssel zu einem erfüllteren Leben, immer genug Geld zu haben. Mit anderen Worten: mehr als jetzt. Dieses Mehr-als-jetzt kann in jedem Moment unseres Lebens erhalten bleiben. Deshalb kommen wir nie bei “genug” an. Mit anderen Worten: genug ist zu wenig.

Wir glauben um uns alle unsere Wünsche zu erfüllen oder Zufriedenheit oder Glücklichsein zu erreichen, brauchten wir nur genug Geld. Deshalb liegt das Bekommen davon an oberster Stelle für uns. Und dafür tun wir auch oft Dinge, auf die wir keine Lust haben oder noch schlimmer: Dinge, die wir nicht wollen. Mit anderen Worten: Geld besitzt die Macht uns Dinge tun zu lassen, die wir nicht wollen. Geld hat jedoch keinen eigenen Willen, sondern immer nur den Willen dessen, der es im Moment zur Verfügung hat. Also haben Menschen mit Geld die Macht, Menschen die mehr Geld wollen, dazu zu bringen das zu tun was erstere wollen. Also ist das Ziel, mehr Geld haben zu wollen nicht direkt damit zusammenhängend mehr Geld haben zu wollen. Mit dem Papier oder der Zahl auf dem Konto können wir wenig anfangen. Es ist das was wir damit anstellen können. Und das bedarf immer anderer Menschen, die bereit sind das für uns zu tun, was wir wollen, wenn sie unser Geld wollen. Wenn wir hier “Macht” als eine Kraft definieren, mit der wir erreichen können was wir wollen, streben wir also einfach gesagt immer nach mehr Macht. Die Quintessenz hiervon ist also, wir wollen Macht über andere Menschen. Warum glauben wir, dass zu brauchen?

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 24. Juni 2012
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True story

Geschrieben von mein Mitbewohner am 23. Juni 2012
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Der “Spotlight-Effekt”

Geschrieben von mein Mitbewohner am 21. Juni 2012
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dER EINDIMENSIONALE mENSCH

1)

Ich fahre in einem neuen Auto. Ich erlebe seine Schönheit, seinen Glanz, seine Stärke und Bequemlichkeit – aber dann wird mir bewusst, dass es sich in relativ kurzer zeit abnutzen und reparaturbedürftig sein wird; dass seine Schönheit und Oberfläche billig sind, seine Kraft unnötig, seine Größe idiotisch und dass ich keinen Parkplatz finden werde. Es kommt mir in den Sinn, dass mein Wagen das Produkt einer der drei großen Automobilkonzerne ist. Diese bestimmen über das Aussehen meines Wagens und bringen seine Schönheit wie seine Billigkeit hervor, seine Kraft wie seine Unzuverlässigkeit, sein Funktionieren wie sein Veralten. Ich fühle mich gewissermaßen betrogen. Ich glaube, dass der Wagen nicht ist, was er sein könnte, dass sich bessere Wagen für weniger Geld herstellen ließen. Aber der andere muss halt auch leben. Die Löhne und Steuern sind zu hoch; Umsatz ist notwendig; es geht uns viel besser als früher. Die Spannung zwischen Erscheinung und Wirklichkeit zergeht, und beide verschmelzen zu einem recht angenehmen Gefühl.

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 19. Juni 2012
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Geschrieben von mein Mitbewohner am 16. Juni 2012
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Können wir glücklich sein?

Es gibt verschiedene Gemütszustände. Sie können nur umschrieben werden, entsprechen jedoch nie der Realität. Sprache versucht Dinge zu beschreiben, sie zu etikettieren um Dinge nutzbar, verständlich und mitteilbar machen zu können. Wir wissen jedoch nie exakt was unser Gegenüber selbst sieht. Vereinfacht können wir uns einen Bam vorstellen. Keiner von uns wird sich genau den gleichen Baum vorstellen. Und genau so hält es sich mit allen anderen Worten. Sie sind nur ein Werkzeug, das jeder ein bisschen anders verwendet. Ebenso ist das Ergebnis nie das Gleiche. Weiter gedacht, sind wir bei Worten wie “glücklich” oder “zufrieden”. Wir behaupten oft, wir seien glücklich oder zufrieden. Doch was bedeutet das für jeden von uns?

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 12. Juni 2012
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Es (war schon,) ist (und wird) immer das Gleiche

*…sein

WARNING: THE FOLLOWING SITE  CONTAINS A STEP BY STEP INSTRUCTION TO HAPPINESS. IF YOU DO NOT WANT TO BE HAPPY, YOU SHOULD NOT READ ANYTHING YOU CAN SEE THERE.

 

Geschrieben von mein Mitbewohner am 9. Juni 2012
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