Monatsarchiv für Juli 2012

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Titel

Geschrieben von mein Mitbewohner am 31. Juli 2012
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Worte

Geschrieben von mein Mitbewohner am 28. Juli 2012
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Reichtum: “der Besitz von etwas Wertvollem in Händen des Tüchtigen, der es zu verwerten weiß.”

“[...], dass in einem nur nach dem Gesetz von Nachfrage und Angebot geregelten, aber gegen offene Gewalt geschützten Staatswesen Diejenigen, die reich werden, im Allgemeinen die Fleißigen, Entschlossenen, Hochmütigen, Habsüchtigen, Pünktlichen, Methodischen, Vernünftigen, Nüchternen, Gefühllosen und Unwissenden sind. Diejenigen, die arm bleiben, sind die ganz Dummen und die ganz Weisen, die Trägen, Sorglosen, Demütigen, die Grübler, Phantasten, Stumpfsinnigen, die Tiefempfindenden, Gelehrten, Tollkühnen, die ungezügelt und impulsiv Bösen, der plumpe Betrüger und der offenkundige Dieb und wiederum die durch und durch barmherzigen, gerechten und göttlichen Menschen.”

“Es gibt keinen Reichtum, der nicht zugleich Leben ist – Leben einschließlich der Macht der Liebe, der Freudigkeit und der Begeisterung. Das Land ist das reichste, das die größte Anzahl edler und glücklicher Menschen ernährt; der Mensch ist der reichste, der, nachdem er seine eigenen Lebenspflichten bis aufs höchste erfüllt hat, nun auch seinen hilfreichen Einfluss auf das Leben seiner Mitmenschen, sowohl durch seine Persönlichkeit, als durch seine Besitzmittel, in ausgedehntestem Maße geltend macht.”

Dies sind Zitate aus John Ruskins “Diesem Letzten”. Es wurde 1860 als vier Aufsätze veröffentlicht und behandelt die wichtigsten Prinzipien der Volkswirtschaft. Eine freie Version findet sich auf dem Server der Universität Heidelberg.

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“ -John Ruskin

Geschrieben von mein Mitbewohner am 27. Juli 2012
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Überschrift

Geschrieben von mein Mitbewohner am 21. Juli 2012
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Das Leben ist eine lange Weile

Das Leben dauert sehr lange. Oder sehr kurz. Oder es ist eigentlich immer nur jetzt. Hin und wieder “passiert” es uns, dass uns langweilig wird. Das heißt wir haben ein Gefühl der Antriebslosigkeit; nichts mit unserer Zeit anzufangen. Sprung: im großen und ganzen beinhaltet Leben/Natur den Kampf ums Dasein. Wir sind nun aber schon so weit entwickelt und haben uns allerlei Nützliches oder aber Überflüssiges erschaffen, dass wir nicht mehr von einem “Kampf ums Dasein” sprechen sollten. Unsere Existenz ist so weit abgesichert und distanziert von den ursprünglichen Risiken, dass wir ein einfaches Leben genießen könnten. Nichtsdestotrotz fühlen sich viele von uns mal hin und wieder mal häufiger von den verschiedensten Dingen bedroht. Es geht keine wirkliche Bedrohung für uns davon aus; es ist mehr ein Bedrohung des “Lebensstandards” den wir bis dato erreicht haben. Dieser Lebensstandard steigt stets mit den Möglichkeiten an, wächst also immer weiter. Sobald einmal der Moment gekommen  ist, an dem das Wachsen endet oder gar ein Rückgang statt finden kann, fühlen wir uns bedroht.

Oft ist es nun so, dass keine Bedrohung vor der Tür steht. Und es ist so, dass alles läuft wie es soll. Es gibt keine Probleme die unsere Aufmerksamkeit erfordern. Dann verfallen manche von uns in ein Stadium der sogenannten Langeweile. Wir haben nichts zu tun, fühlen uns leer, nutzlos und haben keinen Sinn in dem was wir tun oder noch wichtiger: in dem was wir tun könnten. Das sind die Momente in denen wir uns zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden könnten (meist aber nur die einfachere wählen): wir beschäftigen uns mit irgendetwas/lenken uns ab/schaffen uns neue Probleme oder wir befassen uns mit uns selbst und unserer inneren Welt. Genau genommen, befassen wir uns in diesen “friedlichen” Zeiten sofort mit uns selbst. Und wenn uns das unangenehm ist, stellt sich ein scheinbar nicht auszuhaltendes Gefühl der Langeweile ein. Dann entscheiden wir uns, ‘etwas machen zu müssen’.

Eigentlich ist es gesund für uns, uns mit diesen Gefühlen auseinander zu setzen. Aber es ist bei geringer Übung damit, ein (eher) unangenehmes Gefühl. Dann machen wir lieber etwas Nutzloses, aber Ablenkendes. (Ich bin nicht der Meinung, dass Dinge die man tut, einen Nutzen haben müssen). So kann es kommen, dass wenn wir uns auf uns selbst einlassen (“uns selbst genug sind”, “es mit uns selbst aushalten können”, “sich selbst ertragen können”), eine neue Welt entdecken können. In dieser Welt können wir unsere Gefühle beobachten, unseren Verstand beobachten, unseren Körper wahrnehmen und alle Sinneseindrücke von allem was uns umgibt genießen. Hier eröffnet sich eine neue, tiefere Wahrnehmung unserer Welt. Welche Folgen das haben kann, kann niemand wissen. Im Nachhinein ist es interessanter als alles womit wir uns sonst so beschäftigen könnten.

“Es geht geisterhaft zu, jeder Augenblick des Lebens will uns etwas sagen, aber wir wollen diese Geisterstimme nicht hören. Wir fürchten uns, wenn wir allein und still sind, daß uns etwas in das Ohr geraunt werde, und so hassen wir die Stille und betäuben uns durch Geselligkeit.” -Friedrich Nietzsche

Geschrieben von mein Mitbewohner am 19. Juli 2012
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Entwerden

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegensenden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

-Hermann Hesse

Geschrieben von mein Mitbewohner am 18. Juli 2012
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Geschrieben von mein Mitbewohner am 17. Juli 2012
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Krater von Derweze

Geschrieben von mein Mitbewohner am 15. Juli 2012
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