Monatsarchiv für September 2012

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“Der Glaube an eine größere und bessere Zukunft ist einer der mächtigsten Feinde gegenwärtiger Freiheit.” – Aldous Huxley

Geschrieben von mein Mitbewohner am 27. September 2012
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I had a plan; then life happened.

Unser Wirtschaftssystem basiert auf der Produktion von Waren, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Lohnarbeit und auf Profit beruhenden Produktionsweisen. Davon lässt sich nicht trennen, das unsere Unterwerfung unter das Kapital soziale, politische, rechtliche und kulturelle Verhältnisse in unsere Gesellschaftsordnung einbringen. Dies nennen wir kapitalistische Produktionsweise. Sie wird durch das Kapital bestimmt. Kapital bedeutet nicht nur Geld, sondern auch Produktionsmittel, Land, Immobilien, Waren et cetera. Typischerweise wird folgende Formel durchlaufen:

Geld  - Ware – (mehr) Geld

Somit ist Kapital ein sich selbst vermehrender Wert. Die Menschen, die Kapital anwenden, produzieren Waren, die mehr Wert sind als die Kosten, die zur Herstellung nötig waren (zum Beispiel Arbeitskraft, Maschinen, Rohstoffe). Wenn wir diese Waren dann zum neuen Preis verkaufen, erhalten wir Profit (die Differenz des Preises zu den Kosten). Das heißt, dass Menschen einen Wert erschaffen, von dem sie einen Teil als ihren Lohn erhalten. Aber der Verkaufswert muss höher liegen als das, damit Profit erwirtschaftet wird. Ein Mensch wird das nur dann akzeptieren, wenn er selbst keine Produktionsmittel besitzt und er sich nicht selbst anderweitig ernähren kann.

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 26. September 2012
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“the greatest speech ever made”

Charlie Chaplin hält am Ende seines “großen Diktators” eine Rede für die Menschlichkeit. Sie ist heute an mehr Menschen gerichtet als damals. Um seine Bedeutung für heute zu Verstehen, kann es hilfreich sein Aldous Huxley (Autor von “Schöne neue Welt“, Zitate) zu lesen.

Englisch, mit Musik.

 

Deutsch, mit alternativem Video und Musik.

 

Englisch, alternative Musik.

 

Englisch, mit alternativem Video mit Musik.

 

“Vieles wird mit menschlicher Unzulänglichkeit entschuldigt, für das es wegen unzulänglicher Menschlichkeit keine Entschuldigung gibt.” – Rupert Schützbach

Geschrieben von mein Mitbewohner am 25. September 2012
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“An idiot abroad”

ist eine mehrteilige Reisedokumentation. Karl Pilkington wird von Stephen Merchant und Ricky Gervais in verschiedene Länder der Welt geschickt, um die dortigen Kulturen am eigenen Leib kennen zu lernen. Dabei wird er stets von einem Kameramann begleitet, der jedoch so gut wie keinen Einfluss auf das Geschehen haben soll. Erzähler ist ebenfalls Karl Pilkington. Mehrmals pro Sendung kriegen wir Telefonate mit seinen Kollegen aus England mit, die ihm Anweisungen und Informationen zu seinen nächsten Stationen geben.

Karl Pilkington soll sich selbst darstellen, wobei es nicht bekannt ist, ob er eine erfundene Rolle spielt oder ob er authentisch ist. Dies ist jedoch für den Inhalt nicht relevant. Wenn wir davon ausgehen, dass er so ist wie er sich darstellt, hat er ein sehr eingeschränktes Weltbild. Dies versuchen seine Kollegen mit Druck zu ändern. Durch die teilweise extremen Erfahrungen, lernt er, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Das so Wertvolle in diesen Filmen ist, dass er ohne vorher zu wissen was ihm begegnet (er sich also nicht vorbereiten kann), mit jeder Situation umgehen muss. Dies und seine liebenswerte Einfachheit, zeigen uns wie wir unsere Vorurteile und unser beschränktes Weltbild los lassen können. Und er weckt den Wunsch in uns, selbst über unsere Grenzen zu gehen oder unseren Schatten zu überspringen um unsere eigenen Erfahrungen zu machen und alle Urteile die wir gegenüber Fremdem haben, aufzulösen.

 

“Reisen = Entdecken, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.” – Aldous Huxley

Geschrieben von mein Mitbewohner am 24. September 2012
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“Der Einheitsrasen hat auch was mit Anstand und reiner Weste zu tun. Wo kämen wir hin, wenn durch so ein wildgewordenes, linkes Gänseblümchen plötzlich unsere militärische Ornung durcheinandergeriete. Wer Moos zwischen den Gartenplatten duldet, der läßt eines Tages auch Asylanten ins Dorf eindringen!” – Hubert Weinzierl

Geschrieben von mein Mitbewohner am 19. September 2012
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Freiheit stirbt mit Sicherheit

Bildung ist die Grundlage für erfülltes, selbstbestimmtes Leben. Wer nicht gebildet ist, versteht die Zusammenhänge der Welt und des Lebens nicht. Wer die Welt nicht versteht, glaubt das, was ihm erzählt wird. Wer ohne zu hinterfragen glaubt, läuft Gefahr, etwas Falsches zu glauben. Wer etwas Falsches glaubt, lebt nicht im Einklang mit der Welt wie sie ist, sondern wie er glaubt, dass sie sei. Das geht dem Großteil der Menschheit so. Wenn wir Ungerechtigkeit sehen, wollen wir sie auflösen. Das können wir sogar. Aber wir machen es nicht. Weil wir etwas Falsches glauben. Die Ungerechtigkeit verschwindet aus unseren Augen und dann aus unserem Sinn. Aber sie ist noch immer da.

Niemand glaubt von sich selbst, dass er dumm sei. Aber es gibt Viele, die Vieles nicht wissen. Wir alle gehören zu ihnen. Heute haben wir jedoch die Möglichkeit uns selbst zu bilden. Ausdrücklich uns selbst. Bildungseinrichtungen erzählen uns die Dinge, die wir wissen sollen um alles so zu erhalten wie es ist. Wir selbst können uns durch ein freies Internet alles beibringen was wir zu wissen wünschen. Wenn wir Wissen davon haben, wie die Dinge wirklich sind, können wir sie ändern. Fast alle existierenden Einrichtungen sind dafür da, Dinge nicht zu ändern, sondern sie zu erhalten wie sie sind.

Es gibt genau einen Weg aus unserer selbstverschuldeten Unmündigkeit: Aufklärung.

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 15. September 2012
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wahr-sagen

Bonus: wahr-sagen-blog

“Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.” – Laozi

Geschrieben von mein Mitbewohner am 8. September 2012
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Entropie

 

“Anschaulich ist das, woran man sich gewöhnt hat.” – Ludwig Boltzmann

Geschrieben von mein Mitbewohner am 4. September 2012
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