Monatsarchiv für Oktober 2012

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Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.

Wenn wir uns die Geschichte der Menschheit ansehen, sollte jedem auffallen, dass sich Geschichte wiederholt. Das liegt nicht daran, dass nichts Neues passieren kann, sondern daran, dass es in jeder Generation wieder neue Menschen sind, die auf ähnliche Ereignisse ähnlich reagieren. Menschen können sich deshalb schneller entwickeln als andere Lebewesen, weil wir eine Sprache entwickelt haben und dadurch miteinander viel detaillierter miteinander kommunizieren können als alle anderen Lebewesen. Wir können sogar über etwas sprechen, das schon passiert ist (so lernen Kinder etwas, was ihre Vorfahren bereits gelernt haben und müssen nicht nochmal alles selbst lernen). Oder etwas was passieren könnte. Hierbei sprechen wir von der sogenannten Potentialität – etwas ist potentiell, sprich: möglich. Die Realität hingegen ist aktuell – Aktualität. Alle Spannungen innerhalb der Menschheit (und durch das Wesen des Menschen auch sehr einflussreich auf seine gesamte Umwelt) basieren auf dem Unterschied zwischen Aktualität und Potentialität. Das heißt einfach ausgedrückt: unser Verhalten wird oft gesteuert durch das, was sein könnte nicht durch das was ist. Weil das bei vielen Menschen so ist, wiederholt sich Geschichte. Und zwar so lange, bis wir aus ihr lernen.

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 29. Oktober 2012
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Brandbrief eines entschiedenen Bürgers

Quelle

Ralph Boes, Spanheimstr. 11, 13357 Berlin
ralphboes@freenet.de

 

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Brandbrief eines entschiedenen Bürgers

 

 

Sehr geehrter Bundespräsident, Herr Christian Wulff,
sehr geehrte Bundeskanzlerin, Frau Dr. Merkel,

sehr geehrte Arbeitsministerin, Frau von der Leyen,
sehr geehrter erster Vorsitzender des Vorstandes der Bundesagentur für Arbeit, Herr Dr. Weise,
sehr geehrter Geschäftsführer im Jobcenter Mitte, Berlin, Herr Schneider,

wir alle sind Bürgerinnen und Bürger eines Staates, der sich ein Grundgesetz gegeben hat, in dem es im ersten Satz schon heißt: “Die Würde des Menschen ist unantastbar, sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.”

Für viele mag dieser Satz vielleicht nur noch wie ein Sandkorn erscheinen, welches längst unter dem Druck der Ereignisse abgeschliffen und in den Sedimentschichten schier unübersehbarer Anzahlen weiterer politischer Entscheidungen und Gesetze untergegangen ist – und man wird leicht als weltfremd, ja fast schon als Phantast betrachtet, wenn man die derzeitigen politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen noch am Maßstab eines solchen Satzes misst.

Wir können ihn aber nicht umgehen. Gehoben als tiefe Lehre aus den unglaublichen Verbrechen des Dritten Reichs, befestigt als Willensentscheid und Verpflichtung, die unbedingt eingehalten werden müssen, ist er der Grundstein unserer Republik.

So sehr ist er der Grundstein, dass eines Tages die Historiker, wenn sie rückschauend die Bundesrepublik betrachten, sagen werden:

“Nicht ein König oder Kaiser, wie durch über 1000 Jahre davor, nicht ein Diktator wie danach, sollte der Bundesrepublik Deutschland ihren inneren Traggrund und ihre innere Rechtfertigung geben, sondern der gemeinsame Wille des Volkes und seines Rechtswesens, die Würde des Menschen unbedingt zu achten und zu schützen.”

Und selbstverständlich werden diese Historiker Aufstieg, Entfaltung – und gegebenenfalls das Scheitern dieser Republik an diesem, von der Bundesrepublik sich selbst gestellten, Ideale messen.

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 26. Oktober 2012
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Verbildung

 

„Die Produktion ist für den Profit da – nicht für den Bedarf. Es gibt keine Vorsorge dafür, dass all jene, die fähig und bereit sind, zu arbeiten immer Arbeit finden können.“

„Unbegrenzte Konkurrenz führt zu einer riesigen Verschwendung von Arbeit und zu dieser Lähmung des sozialen Bewusstseins von Individuen, die ich zuvor erwähnt habe. Diese Lähmung der Einzelnen halte ich für das größte Übel des Kapitalismus. Unser ganzes Bildungssystem leidet darunter. Dem Studenten wird ein übertriebenes Konkurrenzstreben eingetrichtert und er wird dazu ausgebildet, raffgierigen Erfolg als Vorbereitung für seine zukünftige Karriere anzusehen […] Nach meiner Überzeugung gibt es nur einen Weg zur Beseitigung dieser schweren Übel, nämlich die Etablierung der sozialistischen Wirtschaft, vereint mit einer auf soziale Ziele eingestellten Erziehung: Die Arbeitsmittel werden Eigentum der Gesellschaft und werden von dieser planwirtschaftlich verwendet.“

„Eine Planwirtschaft als solche kann mit der totalen Versklavung des Individuums einhergehen. Sozialismus erfordert die Lösung einiger äußerst schwieriger sozio-politischer Probleme: Wie ist es angesichts weitreichender Zentralisierung politischer und ökonomischer Kräfte möglich, eine Bürokratie daran zu hindern, allmächtig und maßlos zu werden? Wie können die Rechte des Einzelnen geschützt und dadurch ein demokratisches Gegengewicht zur Bürokratie gesichert werden?[…] Klarheit über die Ziele und Probleme des Sozialismus ist für unsere Zeit des Überganges von größter Bedeutung. Leider ist bei dem jetzigen Zustand der Gesellschaft die freie Diskussion dieser Dinge durch ein mächtiges Tabu erschwert.“

“Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.” – Albert Einstein

Geschrieben von mein Mitbewohner am 25. Oktober 2012
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Enjoy.

„Einen innerlich freien und gewissenhaften Menschen kann man zwar vernichten, aber nicht zum Sklaven oder zum blinden Werkzeug machen.“ – Albert Einstein

Geschrieben von mein Mitbewohner am 23. Oktober 2012
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Freiheit stirbt mit Sicherheit

Unter uns Menschen gibt es global gesehen nur einen Konflikt, der sich auf allen Ebenen widerspiegelt. Es gibt die Seite, die Freiheit, Unabhängigkeit, Solidarität, Gerechtigkeit, Vertrauen, Hoffnung, Friede, Freude, Liebe, Freundschaft, Gemeinschaft, also zusammengefasst: Menschlichkeit will. Und es gibt die Seite, die Gier, Neid, Hass, Angst, Wut, Rache, Gewalt, Aggression zusammengefasst: Verbrechen gegen die Menschlichkeit pflegt. Leider erkennen die meisten von uns nicht, wer zu wem gehört. Meist predigen die einen Freiheit und Friede und handeln mit Krieg. Krieg kann als das Gegenteil von Friede gesehen werden. Wenn wir uns die Geschichte des 21. Jahrhunderts ansehen (das geht schneller als die des 20. Jahrhunderts, ist aber die gleiche, genau wie alle Jahrhunderte davor), können wir feststellen, wer die meisten Kriege oder die meisten Morde begangen hat. Gewalt ist keine Lösung, sondern immer die Ursache. Es geht nicht um einen Kampf gegen “Terror” oder den “Islamismus”, es geht nicht um einen Kampf für “Frieden” und “Freiheit”. Es geht um die Unterdrückung der Anderen. Alle Menschen wollen Frieden und Freiheit. Aber manche haben mehr Angst als andere und werden von ihrer Angst kontrolliert. Diese Angst drängt sie soweit in die Ecke, dass sie mit blinder Wut reagieren. Das ist für die Nutznießer in Ordnung. So lange ihnen keine Gefahr droht, ist es hilfreich, viele ängstliche Anhänger hinter sich zu haben, die alles für einen machen, wenn ihnen Schutz und Sicherheit versprochen wird. Wohlwissend, dass ihr Handeln Gegengewalt schürt (“Gewalt erzeugt Gegengewalt”). Das kommt aber ganz gelegen, dann ist es einfacher, ängstliche Menschen davon zu überzeugen, alles zu tun was ‘notwendig’ ist um sich zu ‘verteidigen’ (“Angriff ist die beste Verteidigung”?).

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 21. Oktober 2012
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„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Viele bekannte Persönlichkeiten aus allen Zeiten warnen uns stets davor, weg zu sehen. Ihr Erbe an uns ist die stetige Warnung, die Menschlichkeit nicht zu vergessen. Keine Diskussion ist das Ziel, auch wenn sie aufschlussreich ist. Keine Überzeugung von etwas anderem soll es sein. Jeder für sich, soll seine Wahrheit finden. Nicht wiederkauen was andere vorgekaut haben. Sich Fragen stellen, sich Antworten finden, zweifeln und suchen.

“Zweifeln ist Suchen, nicht Ratlosigkeit.” – Hans A. Pestalozzi

“Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.” – Bertolt Brecht

“Gold ist Geld. Alles andere ist Kredit.” – J. P. Morgan

„Ich habe satt das ewige Wie und Wenn. Es fehlt an Geld, nun gut, so schaff es denn.“ „Ich schaffe, was ihr wollt, und schaffe mehr.“ – “Faust – Der Tragödie zweiter Teil” von Johann Wolfgang von Goethe

“Inflation und Deflation sind nur zwei Fremdworte für Pleite.” – Carl Fürstenberg

“Es ereignet sich nichts Neues. Es sind immer die alten Geschichten, die von immer neuen Menschen erlebt werden.” – William Faulkner

„Die Größe eines und desselben Genusses nimmt, wenn wir mit Bereitung des Genusses ununterbrochen fortfahren, fortwährend ab, bis zuletzt Sättigung eintritt.“ - Hermann Heinrich Gossen

„Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh.“ – Henry Ford

„Eine private Zentralbank, die Zahlungsmittel ausgibt, ist für die Freiheiten der Menschen eine größere Gefahr als eine stehende Armee.“ - Thomas Jefferson

“Ich bin kein Berufspolitiker. Ich bin ein professioneller Problemlöser und ich glaube wir sollten die Bezüge der Senatoren und Kongressabgeordneten so lange um 10 Prozent kürzen, bis sie den Haushalt ausgeglichen haben.” - Herman Cain

“Wir haben die Wahl zwischen Sparsamkeit und Freiheit oder Überfluss und Knechtschaft.” - Thomas Jefferson

„Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

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“Niemand ist hoffnungsloser versklavt als jene, die fälschlicherweise glauben, frei zu sein.” – Johann Wolfgang von Goethe

Geschrieben von mein Mitbewohner am 19. Oktober 2012
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Starsuckers

ist ein britischer Dokumentarfilm aus dem Jahre 2009. Er zeigt, wie wir von klein auf über Medien Bilder vorgeführt bekommen, durch die sich unser Verhalten im weiteren Leben stark beeinflussen lassen.

 

Starsuckers Watch Free Documentary Online from Hesham Hassan on Vimeo.

 

Aus wikipedia ein gekürzter Artikel zum Thema Narzissmus:

Mit dem Begriff Narzissmus ist im weitesten Sinn die Selbstliebe als Liebe gemeint, die man dem Bild von sich entgegenbringt. Im engeren Sinn bezeichnet er eine auffällige Selbstbewunderung oder Selbstverliebtheit und übersteigerte Eitelkeit. Das Wort entstammt der Sexualwissenschaft des ausgehenden 19. Jahrhunderts, die sich – ursprünglich zur Bezeichnung einer spezifischen Form der Perversion – auf die altgriechische Sage vom schönen Jüngling Narkissos beruft. Freud meinte mit Narzissmus die Libido, die auf das eigene Ich gerichtet ist, anstatt auf die Objekte. Dies führt zu einer Charaktereigenschaft, bei der ein geringes Selbstwertgefühl durch übertriebene Einschätzung der eigenen Wichtigkeit und dem großen Wunsch nach Bewunderung kompensiert wird.

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Geschrieben von mein Mitbewohner am 16. Oktober 2012
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Enjoy.

„Dumme Fragen gibt es nicht, dumm ist nur, wer nicht fragt.“ – Unbekannt

Geschrieben von mein Mitbewohner am 13. Oktober 2012
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