Monatsarchiv für Mai 2013

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Be here now.

 

„Ich trage nie eine Uhr. Uhren sind Peitschen für all jene, die sich als Rennpferde missbrauchen lassen.“ – François Mitterand

Geschrieben von mein Mitbewohner am 31. Mai 2013
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Pursuit of happiness

 

“Life is difficult. This is a great truth, one of the greatest truths. It is a great truth because once we truly see this truth, we transcend it. Once we truly know that life is difficult – once we truly understand and accept it – then life is no longer difficult. Because once it is accepted, the fact that life is difficult no longer matters.” – M. Scott Peck

Geschrieben von mein Mitbewohner am 29. Mai 2013
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zenpencils.com

“Life will give you whatever experience is most helpful for the evolution of your consciousness. How do you know this is the experience you need? Because this is the experience you are having at the moment.” – Eckhart Tolle

Geschrieben von mein Mitbewohner am 21. Mai 2013
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Wenn wir die gesamte Geschichte eines Menschen kennen würden, würden wir ihn genau so lieben wie er ist

Es gibt eine einfache Methode um einiges Interessantes über sich selbst zu erfahren: wenn wir uns vorstellen, was wir uns für unsere Kinder wünschen, dann können wir feststellen, dass es die Dinge sind, die ihnen den Erfolg versprechen, den wir uns für uns selbst wünschen. Wenn wir zum Beispiel wollen, dass sie gut aussehend, intelligent oder wohlhabend sind, versuchen wir zwar selbst, das zu ermöglichen. Jedoch wesentlich interessanter für unser eigenes Erkennen ist, dass wir nach einem Partner suchen, der genau das verspricht. Wollen wir ein gut aussehendes Kind, suchen wir nach einem gut aussehenden Partner. Wollen wir ein wohlhabendes Kind, suchen wir nach einem wohlhabenden Partner und so fort. Somit lässt sich für uns gut erkennen, warum wir gewisse Menschen attraktiv finden und andere nicht.
Dabei ist als zweitem Schritt besonders bedeutend, dass unsere Wünsche durch Konditionierung, dass heißt durch alles was wir in unserem bisherigen Leben erlebt haben, ausgelöst werden. Hierbei nehmen unsere Eltern und die früheren Bezugspersonen eine herausragende Rolle ein, da wir in unseren frühen Jahren wesentlich aufmerksamer und aufnahmebereiter waren als wir es heute sind. Das liegt auch wieder an der Konditionierung. Da wir schon einiges “gelernt” haben, glauben wir gewisse Dinge schon zu kennen und beschäftigen uns deswegen nicht mehr mit ihnen. So entgeht uns all das. Zwar unterbewusst, aber freiwillig. Wer dieses Spiel weiter treiben möchte, kann anfangen sich bewusst mit seinen Eltern auseinanderzusetzen. Dazu brauchen wir sie aber nicht. Wir überlegen einfach zurück, was für jeden Elternteil besonders von Bedeutung ist oder war. Zweitens können wir uns noch bewusst machen, was diese Personen für uns besonderes ausstrahlen oder bedeuten. Sobald wir uns das bewusst gemacht haben, können wir schnell erkennen, wonach wir selbst streben und jetzt erstmals auch bewusst erkennen weshalb. Wer das interessant findet kann es weiter spielen. Warum sind unsere Eltern so wie sie sind? Aus welchen Bedingungen kommen sie? Was haben sie erlebt? Das gleiche dann auch für unsere Großeltern.
Je genauer wir die Geschichte eines Menschen kennen und uns bewusst machen, desto leichter fällt es Verständnis für ihn zu haben. Dieses Verständnis hilft enorm, Konflikte im Keim zu ersticken. Und es verbessert unsere Beziehungen zu unserer Umwelt und führt so zu einer Erhöhung der alltäglichen Lebensqualität.

Nosce te ipsum.

“Ich bin der Wahrheit verpflichtet, wie ich sie jeden Tag erkenne, und nicht der Beständigkeit.” – Mohandas Karamchand Gandhi

Geschrieben von mein Mitbewohner am 17. Mai 2013
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Du kannst nichts ändern.

The 11th Hour (documentary) from LittleDesertFlower on Vimeo.

 

“What if we choose to eradicate ourselves from this Earth, by whatever means? The Earth goes nowhere. And in time, it will regenerate, and all the lakes will be pristine. The rivers, the waters, the mountains, everything will be green again. It’ll be peaceful. There may not be people, but the Earth will regenerate. And you know why? Because the Earth has all the time in the world and we don’t.” - Oren Lyons

Geschrieben von mein Mitbewohner am 17. Mai 2013
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Vipassanā

Die Amygdala im Gehirn jedes Menschen ist das Alarmzentrum des Organismus. Es ist dafür zuständig, aus allen empfangenen Sinnesreizen jene heraus zu filtern und hervor zu heben, die eine mögliche Gefahr für das Selbst darstellen. Es ist evolutionsbedingt einer der Entwicklungen, die es uns Menschen ermöglicht hat uns besser vor unserer Umwelt zu schützen und so dazu geführt, dass der Mensch sich so weit entwickeln und verbreiten konnte. Dieses Zentrum ist immer noch sehr aktiv und bei den meisten Menschen sogar eines der aktivsten im Gehirn. Es ermöglicht uns in die Zukunft zu denken. Es ist so mächtig geworden, dass es den ganzen Körper und Geist fast vollständig vereinnahmt, indem es das “Selbst” erschafft und von seiner Umwelt abtrennt. Somit gibt es ein “Ich” und “alles andere”. Dies führt zu immer komplexeren Formen der Sorge um sich selbst bis hin zur Angst vor der Zukunft.
Leider ist dieser Teil des Menschen nicht so intelligent wie er selbst glaubt und kann die Zukunft fast nie vorhersehen. Somit sind die meisten Ängste, die es erstellt ohne Grund. Wer lernt diesen Teil seines Bewusstseins zu kontrollieren, verliert jegliche Angst vor der Zukunft und kann sofort damit anfangen, seine Gegenwart ausnahmslos zu genießen. Leider ist der auch “Mandelkern” genannte Teil mit seinen Verknüpfungen sehr geschmeidig und findet unzählbar viele teils sehr raffinierte Methoden, seinen scheinbar unverhältnismäßig wichtiges Dasein zu rechtfertigen. Er macht sich am häufigsten durch die Stimme im Kopf bemerkbar, die sich entweder mit der Vergangenheit oder der Zukunft beschäftigt. Sie bildet den selten unterbrochenen Bewusstseinsstrom. Er ist nicht aktiv, wenn wir völlig aufmerksam in der Gegenwart sind. An Hand dieser Übung, kann jeder für sich selbst erkennen wie selten er nicht vom Alarmzentrum der Gefahren beherrscht wird. Dieses Zentrum verursacht auch alle Gefühle die mit Angst zu tun haben. Also jedes Mal, wenn wir – ohne das es eine akute Gefahr gibt (wie zum Beispiel einen auf uns zu springenden Löwen) – uns unwohl fühlen, ist das eine Folge der Angst die von einem kleinen Teil des Gehirns als potentielle Gefahr für unser Selbst interpretiert wurde.
Einer der perfidesten Methoden ist, dass wir natürlich deshalb nur Dinge in unsere bewusste Aufmerksamkeit lassen, die für unser Selbst eventuell gefährlich sein könnten. Beispielsweise die “Gefahr” von Krankheiten, Armut, gewalttätigen Konflikten, Hunger, Tod, Einsamkeit und vielen mehr. Und weil wir heutzutage in einer Gesellschaft leben, in der viele Menschen sich die verrücktesten Dinge ausdenken und verbreiten können, erreichen uns ebendiese auch. Somit sehen wir (wenn wir das wollen) genau die Dinge im Fernsehen, in Zeitungen, im Internet, in Büchern oder im Kino die uns Angst machen (können). Da sich zum Beispiel ein Zeitungsverleger oder Fernsehproduzent oft als wichtigstes Interesse eine größtmögliche Kundschaft gesetzt hat, werden sie nach kurzen Erprobungen eher Nachrichten verbreiten, die viele Menschen aufnehmen wollen. Diese Menschen wollen sie eben aufnehmen, wenn sie eine potentielle Gefahr darstellen. Sie entscheiden das meist nicht bewusst, sondern unterbewusst. Und diese Entscheidung basiert auf den Informationen die der Mandelkern bereits gefiltert hat. Wir können uns das folgendermaßen vorstellen: ohne es zu wissen, befinden wir uns in einem großen Feld mit Erdbeerpflanzen. Leider haben wir eine Brille mit roten Gläsern auf. Dadurch fallen uns die Erdbeeren viel weniger auf als wenn wir die Brille nicht auf hätten. Wenn wir also nicht bewusst nach ihnen suchen, bemerken wir sie gar nicht. So in etwa ist das mit den guten Nachrichten. Sie sind zwar da, aber sie fallen uns nicht auf, während wir die anderen voll in unseren Fokus rücken.

Die besondere Schwierigkeit liegt im ersten Erkennen dieses Mechanismus. Sobald wir das einmal bewusst (unbewusst passiert das öfter) erlebt haben, können wir es trainieren. Je besser wir diesen Teil von uns dann beherrschen können, desto seltener greift er in unsere Entscheidungen ein und wir können selbst entscheiden. So lange wir davon fast vollständig eingenommen sind, existieren wir wie fremdbeherrscht. Erst wenn es ein- und ausgeschaltet werden kann, wie wir wollen, dann haben wir einen freien Willen. Vorher reagieren wir nur auf die Umwelt.

 

“Das ist ihre Willensfreiheit. Sie besteht also eigentlich darin, daß der Mensch sein eigenes Werk ist, am Lichte der Erkenntnis. Ich hingegen sage: Er ist sein eigenes Werk vor aller Erkenntnis, und diese kommt bloß hinzu, es zu beleuchten. Darum kann er nicht beschließen, ein solcher oder solcher zu sein, noch kann er ein anderer werden, sondern er [...] erkennt sukzessive, was er ist. Bei jenen will er, was er erkennt, bei mir erkennt er, was er will.” - Arthur Schopenhauer

Geschrieben von mein Mitbewohner am 14. Mai 2013
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Vimeo.com

 

“Wenn Licht in der Seele ist,
ist Schönheit im Menschen.
Wenn Schönheit im Menschen ist,
ist Harmonie im Haus.
Wenn Harmonie im Haus ist,
ist Ordnung in der Nation.
Wenn Ordnung in der Nation ist,
ist Frieden in der Welt.”

Aus China

Geschrieben von mein Mitbewohner am 13. Mai 2013
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Enjoy.

 

Tierschutz ist Erziehung zur Menschlichkeit.” – Albert Schweitzer

Geschrieben von mein Mitbewohner am 11. Mai 2013
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