Monatsarchiv für Dezember 2013

Du suchst im Moment im Archiv von Ich und mein Mitbewohner.

Erich Fromm

Die gesamte Auffassung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, das heißt der Zeit, ist wegen unserer körperlichen Existenz unvermeidbar: die begrenzte Lebensdauer, die konstanten Bedürfnisse des Körpers, der versorgt werden muss, die physische Welt, die wir in ihrem So-sein gebrauchen müssen, um uns zu erhalten. Natürlich kann der Mensch nicht in der Ewigkeit leben; da er sterblich ist, kann er der Zeit nicht entfliehen. Der Rhythmus von Nacht und Tag, Schlafen und Wachen, von Wachsen und Altern, die Notwendigkeit, uns durch Arbeit am Leben zu erhalten und uns zu verteidigen – alle diese Faktoren zwingen uns, die Zeit zu respektieren, wenn wir leben wollen – und unser Körper will, dass wir leben. Die Zeit zu respektieren ist eine Sache; sich ihr zu unterwerfen ist eine andere. In der Existenzweise des Seins respektieren wir die Zeit, aber wir unterwerfen uns ihr nicht. Aber der Respekt wird zur Unterwerfung unter die Zeit, wenn die Existenzweise des Habens vorherrscht. In dieser Existenzweise sind nicht nur die Dinge “Dinge”, sondern alles Lebendige wird zum Ding. In der Existenzweise des Habens wird die Zeit zu unserem Beherrscher. In der Existenzweise des Seins ist die Zeit entthront; sie ist nicht länger der Tyrann, der unser Leben beherrscht.

“Vergangene Liebe ist bloß Erinnerung.

Zukünftige Liebe ist ein Traum und ein Wunsch.

Nur in der Gegenwart, im Hier und Heute, können wir wirklich lieben.”

Buddha

Geschrieben von mein Mitbewohner am 17. Dezember 2013
Abgelegt unter mein Mitbewohner | Keine Kommentare

Enjoy.

“Everything has beauty, but not everyone sees it.” – Confucius

Geschrieben von mein Mitbewohner am 14. Dezember 2013
Abgelegt unter mein Mitbewohner | Keine Kommentare